- Variante 1
- Variante 2
- Variante 3
- Ort
Nakasendō
Über diesen Weg
Dieser Abschnitt des Nakasendō ist das bekannteste und am besten erhaltene Teilstück einer der fünf großen Überlandstraßen der Edo-Zeit, die Edo mit Kyoto verbanden. Der Weg schlängelt sich durchs Kiso-Tal vorbei an japanischen Zedernwäldern, Reisfeldern und originalen Steinpflasterpassagen und verbindet zwei makellos erhaltene Postkastenstädte miteinander. Die Wanderung fühlt sich weniger wie ein Bergausflug an als vielmehr wie ein Schritt zurück ins feudale Japan — gesäumt von strohgedeckten Raststationen und verwitterten Steinstatuen des Jizō. Die Route verläuft überwiegend bergab von Magome nach Tsumago, wobei es direkt nach dem Aufbruch einen spürbaren Anstieg gibt und im mittleren Waldabschnitt einzelne steilere Passagen folgen. Der Untergrund wechselt zwischen originalem Kopfsteinpflaster, festgetretenem Erdpfad und Kies und wird nach Regen rutschig. Die besten Reisezeiten sind Frühling (Ende April bis Mai) und Herbst (Oktober bis November); in der Regenzeit im Juni und Juli wird der Weg schlammig und deutlich mühsamer. Die Beschilderung ist durchgehend gut auf Japanisch und Englisch, sodass die Orientierung keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Ein saisonaler Gepäcktransportservice (Takuhaibin) zwischen den beiden Orten ermöglicht das Wandern mit nur einem Tagesrucksack; in Magome wie in Tsumago gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in Ryokan und Minshuku, und ein Bus verbindet die beiden Orte für die Rückfahrt.
Abschnitte und Varianten
Distanz, Höhenmeter und Dauer stammen aus GPS-Aufzeichnungen der Community, nicht aus offizieller Beschilderung.