- Variante 1
- Ort
Pelion Kalderimi Trail Network
Über diesen Weg
Das Kalderimi-Wegenetz auf der Pelion-Halbinsel folgt uralten Pflasterwegen — viele aus byzantinischer Zeit — die sich durch die thessalische Halbinsel ziehen und ihre Bergdörfer durch dichte Kastanien- und Platanenwälder miteinander verbinden. Die ungewöhnliche Topographie der Halbinsel erlaubt es, mitunter am selben Tag den stillen Pagasitischen Golf im Westen und die offene nördliche Ägäis zu überblicken; traditionelle Steindörfer wie Makrinitsa, Tsagarada und Milies prägen den Weg und verleihen ihm eine bodenständige, von Jahrhunderten durchdrungene Atmosphäre. Das Kopfsteinpflaster ist alt und uneben; nach Regen wird es ausgesprochen rutschig, weshalb wasserdichte Stiefel mit gutem Profil unverzichtbar sind. Der Weg wechselt zwischen kurzen, steilen Anstiegen über Terrassengelände und gleichmäßigeren Waldpfaden in der Flanke — ein durchgehend ansteigendes Profil gibt es nicht, doch das kumulierte Höhenprofil summiert sich über mehrere Tage erheblich. Wasser ist an den Dorfbrunnen entlang der Strecke erhältlich, doch die Abstände zwischen den Ortschaften können lang genug sein, um eine Reserve mitzuführen. Frühling und Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten; im Sommer verbindet sich die Hitze mit drückender Feuchtigkeit unter dem Blätterdach, im Winter droht auf den höheren Abschnitten Vereisung. Die Wegmarkierung ist abschnittsweise sehr uneinheitlich, daher empfiehlt sich das Herunterladen einer GPS-Route vor dem Start. Übernachtungsmöglichkeiten in Dorfpensionen sind vorhanden, sollten in der Hochsaison jedoch rechtzeitig gebucht werden.
Abschnitte und Varianten
Distanz, Höhenmeter und Dauer stammen aus GPS-Aufzeichnungen der Community, nicht aus offizieller Beschilderung.